Neue ZOS-Gruppe mittwochs 17.00-18.00 Uhr bei Jörg

Euer Wunsch ist uns ein Fest – und deshalb gibt es ab November eine weitere Zielobjektsuche-Trainingsgruppe! Trainer dieser Gruppe ist Jörg Klemz.

Ihr hab auch Lust, mit uns zu zos-sen? Schreibt uns oder ruft uns gern an!

Hier geht es direkt zur Anmeldung auf der Homepage unseres Hundezentrums.

Worum geht es bei der Zielobjektsuche?

Bei der Zielobjektsuche, auch einfach „ZOS“ genannt, handelt es sich um eine ganz besonders raffinierte Form der Nasenarbeit des Hundes:

Hier lernt der Hund, einen oder mehrere Gegenstände, beispielsweise eine klitzekleine Holzklammer, inmitten eines „Trümmerfeldes“ zu finden. Ähnlich wie die Zollhunde am Flughafen suchen unsere Hunde eine Reihe „Päckchen“ ab oder spüren sogar diese Klammer auf einer abgesteckten Wiesenfläche auf. Das eignet sich ganz prima, um den Familienhund mal ein bisschen auszulasten, und für die hundesportlich Ambitionierten gibt es auch noch die Wettkampfvariante, wo unter anderem die Suchdauer zeitlich begrenzt wird. Es macht auch einfach einmal Spaß, sich mit anderen zu messen und die Leistung von den Wettkampfrichtern professionell einschätzen zu lassen!

Anzeige des gefundenen Zielobjektes in beengter Liegeposition

Was macht ZOS so besonders?

Die Zielobjektsuche wurde 2005 von den beiden Hundeexperten Ina und Thomas Baumann entwickelt. Beide haben sich jahrelang als Diensthundeführer der Polizei bzw. beim Bundesgrenzschutz professionell mit dem Spürhundewesen beschäftigt – und das hat auch bei der Zielobjektsuche Spuren hinterlassen. Eine faszinierend durchdachte Beschäftigungsform, die Hunde sowohl geistig als auch körperlich auslastet, ihre Konzentration fördert und durch das eigenständige Lösen der Suchaufgabe ein wahrer Selbstbewusstseins-Kick insbesondere für unsichere Vierbeiner ist. Wir verstecken kleine, für den Hund an sich uninteressante Gegenstände, die ihm zuvor speziell bekannt gemacht wurden, wie beispielsweise eine Holzklammer.

Verstecktes Futter oder das Lieblingsspielzeug wären nicht nur durch Geruch und Größe viel zu einfach zu finden, sie würden dem Hund beim Finden schon Belohnung genug sein, und der Mensch hat kaum eine Bedeutung bei der Beschäftigung. Beim ZOS aber bekommt der Hund seine Bestätigung nach erfolgreicher Anzeige des versteckten Gegenstands von seinem Zweibeiner, und diese Zusammenarbeit wirkt sich insgesamt sehr positiv auf die Bindung zwischen Hund und Mensch aus.

Bei Fortgeschrittenen verstecken wir den Gegenstand immer tiefer, so dass er nicht mehr zu sehen ist, wir weiten die Größe des Suchfeldes aus oder erschweren das Ablegen. Schweineohren oder Spielzeug im Suchbereich stellen eine spannende Verleitung dar, die der Hund in der Sucharbeit ignorieren soll, und so weiter. Wir arbeiten jeden Hund individuell, es gibt nicht „den Königsweg“, seinen Hund bei der Zielobjektsuche anzuleiten: Manche vertragen etwas mehr motivierende Unterstützung, anderen tut es gut, mehr herunterzufahren. Wenn Hund oder Herrchen körperlich nicht so gut am Boden arbeiten können, ist ein erhöhtes Suchfeld eine gute Erleichterung. Sehr abwechslungsreich also, und auch deshalb laden wir uns regelmäßig Experten für Tagesseminare ins Hundezentrum ein.

Manuela Klemz ist lizensierte ZOS-Familienhundtrainerin durch Ina und Thomas Baumann, Jörg Klemz ZOS*-Trainer.

ZOS-Impressionen